Papier

Mit konsequenter Vorsorge Mensch und Umwelt vor der Klimakrise schützen

Eine zentrale Herausforderung in der Klimapolitik ist der Schutz der Bevölkerung vor den Folgen der Klimakrise. Die tragische Flutkatastrophe der vergangenen Wochen, die mehr als 180 Menschen das Leben gekostet hat, die vermehrten Waldbrände und Hitzewellen machen deutlich, dass wir Jetzt handeln müssen, um schlimmere Folgen der Klimakrise zu verhindern. Der Klimaschutz von heute sichert uns also Freiheit für das Morgen. In den nächsten Jahren braucht es massive Investitionen in den Klimaschutz, aber eben auch in den Klimafolgenschutz. Wie das gelingen kann, haben Robert Habeck, Toni Hofreiter und Oliver Krischer in einem Papier aufgezeigt. Das Papier kann

Lehren aus der Hochwasserkatastrophe

Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zukunftsfähig und krisenfest gestalten

Die Hochwasserkatastrophe, die vor allem Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern in den vergangenen Wochen betroffen hat, macht mich sehr betroffen. Mehr als 170 Menschen haben ihr Leben verloren, Viele werden noch immer vermisst - und unzählige Menschen haben ihre Häuser verloren. Zusätzlich hat die Katastrophe riesige Schäden verursacht: mehr als 600km Bahngleise und zahlreiche Brücken und Straßen müssen nun wieder repariert werden. Und doch hat das großartige und sofortige Engagement der Hilfsorganisationen, Helferinnen und Helfer gezeigt, dass wir gemeinsam viel bewegen können. Die Hochwasserkatastrophe macht deutlich, dass wir die Menschen und unsere Städte, Dörfer und Infrastrukturen vor Extremwettern besser schützen müssen.  Meine Parteikolleginnen...

Buch

SCHWARZ vs. GRÜN: Ein Streitgespräch über Klima, Wachstum und eine gute Zukunft

Ich bin in die Politik gegangen, um für eine vielfältige, ökologische und demokratische Gesellschaft zu kämpfen. Um Gleichberechtigung, eine Ernährungswende oder eine starke Zivilgesellschaft voranzubringen, braucht es Kompromisse, aber auch klare rote Linien. Für das Buch „Schwarz vs. Grün“ habe ich ein Streitgespräch mit Günther Beckstein über Klima, Wachstum und eine gute Zukunft geführt. Das Buch ist im Oekom-Verlag erschienen und ab heute hiererhältlich.

Gesetzentwurf

Zum Schutz des Rechts auf selbstbestimmtes Sterben

In seinem Urteil vom 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht als Ausdruck persönlicher Autonomie ein "Recht auf selbstbestimmtes Sterben" umfasst, besser bekannt als Sterbehilfe. Vor einigen Wochen habe ich gemeinsam mit Katja Keul einen Diskussionsentwurf vorgelegt, der einen Regelungsvorschlag für die Umsetzung dieses Urteils macht. Diesen Entwurf haben wir in den vergangenen Wochen intensiv mit interessierten Abgeordneten und juristischem Fachpersonal diskutiert und weiterentwickelt. Hier findet sich nun der finale Gesetzentwurf zum Schutz des Rechts auf selbstbestimmtes Sterben: 

Wir fordern das Militär in Myanmar auf, unverzüglich die Gewaltanwendung zu beenden und das Ergebnis der Wahlen vom November zu respektieren.

Interview

Militär in Myanmar muss Gewalt­anwendung beenden

Sehr traurig mache sie die Situation in Myanmar, sagt Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsitzende der Parlamentariergruppe ASEAN des Bundestages, die die parlamentarischen Beziehungen zu den Ländern der Organisation südostasiatischer Staaten (ASEAN) pflegt. Nachdem die Parlamentswahlen dort der Hoffnung auf Demokratie Auftrieb gegeben hatten, gehen Sicherheitskräfte nach dem Putsch im Februar gewaltsam gegen die Bevölkerung vor. Das Militär fürchte die Entwicklung und klammere sich an die Macht, sagt die Grünen-Abgeordnete im Interview: „Ich hoffe inständig, dass dies nicht gelingen wird.“ Künast fordert nun Sanktionen und eine Überprüfung der wirtschaftliche Kontakte. Mein vollständiges Interview mit bundestag.de über die...

Fraktionsbeschluss

Weltverbrauchertag 2021

Anlässlich des Weltverbrauchertages am 15.03.2021 haben wir Grünen im Bundestag den Fraktionsbeschluss „Grüne Politik für Verbraucher*innen - mit Recht grün und fair“ verabschiedet, den ihr hier findet: https://www.gruene-bundestag.de/themen/verbraucherschutz/gruene-politik-fuer-verbraucherinnen-mit-recht-gruen-und-fair Verbraucherpolitik muss sich der globalisierten und digitalisierten Welt anpassen, damit Verbraucher*innen im Alltag angemessene Rechte haben, ausreichend...

Wir möchten den Betroffenen einen klaren und rechtssicheren Weg ermöglichen, Ihr „Recht auf selbstbestimmtes Sterben“ umsetzen zu können.

Gastbeitrag

Sterbehilfe: Die Selbstbestimmung muss gesichert sein

"Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vor knapp einem Jahr steht die Frage, ob und welche gesetzliche Regelung zur Durchsetzung des „Rechts auf selbstbestimmtes Sterben“ wir brauchen. Sterbehilfe findet statt, viele fragen sich wie damit umzugehen ist. Zum Beispiel fragt man sich das in Seniorenheimen, in denen nun externe Beratung über die Rechte im Alter stattfindet oder auch in der Ärzteschaft. Die Verfassungsbeschwerde eines Ehepaares, das den Zugang zu tödlichen Medikamenten einklagen wollte, hat das Bundesverfassungsgericht unlängst als unzulässig abgewiesen, weil es der Regelung des Gesetzgebers nicht vorgreifen wolle. In dem Grundsatzurteil hat das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung des Einzelnen, dem eigenen Leben entsprechend seinem Verständnis...

kleine Anfrage

Aktuelle Erkenntnisse zu Gewalt gegen Frauen in Familie und Partnerschaft und der polizeilichen Erfassung entsprechender Straftaten

Gewalt gegen Frauen bleibt leider ein massives Problem, wie die Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik zeigen. Unsere kleine Anfrage zeigt auf, dass die Datenlage über schwere und schwerste Straftaten in Familie und Partnerschaft weiterhin ungenügend ist. Zum Themenkomplex digitale Gewalt gegen Frauen liegen sogar keinerlei Daten vor. Es ist erschreckend, dass die Bundesregierung den dringenden Handlungsbedarf beim Thema digitale Gewalt gegen Frauen immer noch nicht erkannt hat. Aus Umfragen und der Praxis wissen wir, dass digitale Gewalt sich vor allem gegen Frauen und queere Menschen richtet. Frauenberatungsstellen berichten, dass fast alle Fälle der Partnerschaftsgewalt heute auch über digitale Mittel und in digitalen Räumen stattfinden. Der...

Als wir da waren, war es, fast kann man sagen, so ein Gefühl wie, man ist im Film. Es kann eigentlich nicht wahr sein.

Podcast

Gründung der Colonia Dignidad vor 60 Jahren: Der lange Weg der deutschen Aufarbeitung

1961 gründet Paul Schäfer in Chile die Colonia Dignidad. Der Deutsche genießt wohlwollende Unterstützung aus der Heimat, vor Ort hat das Projekt lange einen guten Ruf. Seinen Anhängern verheißt Schäfer das Paradies auf Erden, dabei ist es eine Hölle. In einem Beitrag von Deutschlandfunk Kultur habe ich über die Schwierigkeiten der deutschen Aufarbeitung der Schrecken der Colonia Dignidad und meine Arbeit in der Gemeinsamen Kommission zu diesem Thema gesprochen. Der Beitrag kann hier nachgelesen und nachgehört werden.

kleine Anfrage

Die menschenrechtliche und humanitäre Lage der Rohingya auf Bhashan Char und in Cox’s Bazar

Im Jahr 2017 flohen mehrere Hunderttausend Männer, Frauen und Kinder der muslimischen Minderheit der Rohingya vor massiver und systematischer Gewalt seitens des myanmarischen Militärs aus der Region Rakhine in Myanmar nach Bangladesch. Bangladesch gewährt den seit 2017 Geflüchteten ebenso Schutz wie den mehreren Zehntausend Rohingya, die bereits in den Jahren und Jahrzehnten zuvor vor Gewalt, systematischer Diskriminierung und Ausgrenzung aus Myanmar geflohen sind. Bangladesch ist als Gastland auf Dauer überfordert. Die Corona-Pandemie hat die anhaltend verheerende Lage der Geflüchteten weiter verschärft.  Im Oktober 2018 unterzeichneten die Regierungen von Myanmar und Bangladesch ein Rückführungsabkommen. Dessen Umsetzung scheiterte bislang u. a. an der anhaltenden...