Aigner hüpft zu kurz
(30.03.2012) Nach jahrelangen Ankündigungen hat Bundesministerin Aigner nun endlich eine Verordnung zur Haltung…
mehr(30.03.2012) Nach jahrelangen Ankündigungen hat Bundesministerin Aigner nun endlich eine Verordnung zur Haltung…
mehr(29.03.2012) Zum 1. April 2012 wird es in Deutschland keine einheitlichen Regelungen zur Legehennenhaltung mehr…
mehr(12.03.2012) Der Bundesrat hat den Ausstieg aus der Käfighaltung für 2023 beschlossen. Aus fadenscheinigen…
mehr
Vom 12. August bis zum 26. September tourte Renate Künast als Spitzenkandidatin von Bündnis90/ Die Grünen durch die Republik.
Sie war insgesamt 42 Tage im Einsatz, hat Reden gehalten, Interviews gegeben und sich in Fernsehsendungen der Debatte gestellt. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre diese Tour nicht möglich gewesen - an dieser Stelle nochmal vielen Dank für Euren Einsatz.
Impressionen von der Tour findet Ihr hier:
28.08.09: In Heidelberg redete Renate Künast vor 250 Zuhörerinnen und Zuhörern, auf Einladung von Fritz Kuhn, dem grünen Kandidaten für Heidelberg. Von einem Mangel an Wahlkampfthemen werde immer berichtet, so Künast. Sie könne das nicht erkennen. Merkel wolle zwar offenbar im Schlafwagen an die Macht, aber das werde schiefgehen. Sie lege sich nicht fest, dementiere jedes Papier und wundere sich dann, wenn die Medien solche Themen aufgriffen wie Ackermanns Geburtstagsparty im Kanzleramt. Beim Dienstwagen von Ulla Schmidt habe die Union aufgeschrien, beim Essen mit Ackermann von Kleinigkeiten geredet. Motto: "Die Menschen haben andere Sorgen". Ja, so Künast, die Menschen haben wirklich andere Sorgen, aber sie bekommen von Merkel keine Antwort darauf! Ihre Fragen: Finde ich einen job? Was wird aus meinem job? Welche Ausbildung bekommen meine Kinder? Wie können wir den Einstieg in eine neue Wirtschaftspolitik schaffen, in der Unternehmen nicht mehr am staatlichen Tropf hängen? Dann rechnete Künast mit der Bundesregierung ab: Diese Regierung habe es in der Finanzkrise versäumt, ordentliche Regeln für Banken und Investoren zu schaffen. Erst hätten Bänker immer gesagt, die Politik solle sich heraushalten, nach der Krise hätten sie dann aber vom Primat der Politik gesprochen, damit ihnen vom Staat geholfen wird. Ackermann hätte sich die Gesetze aber selbst geschrieben. Künast forderte die Bundesregierung auf, endlich den Mut aufzubringen, sich vom „alten Lobbyismus“ loszusagen und nach vorne zu schauen. Sie stellte zwar fest, dass viele grüne Positionen mittlerweile auch von anderen aufgegriffen würden, aber dort fehle jede Kompetenz für diese Themen. Als Beispiele nannte sie die Abwrackprämie, eine "Brücke ins nichts" deren Folgen nun sichtbar würden. Mit Blick auf die kostspieligen Pläne, auch noch eine unbemannte Mondraumfart zu starten, stellte sie fest: Diese Bundesregierung will offenbar lieber die letzte auf dem Mond sein, als die erste mit Elektroautos. Ich will Elektroautos, die zum Beispiel von Berlin nach Heidelberg fahren können! Mit grünen Ideen könne man in vier Jahren 1 Mio. neue jobs schaffen. Als Beispiele dafür nannte sie neben dem Umbau der Automobilindustrie auch den Bereich der Gebäudesanierung. Diese Bundesregierung habe in den letzten vier Jahren einfach nicht den Mut gehabt, umzusteuern. Sie hätte sich auf den Reformen von rot-grün ausgeruht. Sie warnte vor dem "Giftschrank" einer möglichen schwarz-gelben Koalition. Diese stehe für Sozialabbau und den Wiedereinstieg in die Atomenergie. Nachzulesen sei das alles in dem Papier des Wirtschaftsministers. Ihre Schlussfolgerung: Gehen Sie wählen! Am 27. September geht es um etwas! Beide Kreuze bei Grün machen!