Aigner hüpft zu kurz
(30.03.2012) Nach jahrelangen Ankündigungen hat Bundesministerin Aigner nun endlich eine Verordnung zur Haltung…
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Vom 12. August bis zum 26. September tourte Renate Künast als Spitzenkandidatin von Bündnis90/ Die Grünen durch die Republik.
Sie war insgesamt 42 Tage im Einsatz, hat Reden gehalten, Interviews gegeben und sich in Fernsehsendungen der Debatte gestellt. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre diese Tour nicht möglich gewesen - an dieser Stelle nochmal vielen Dank für Euren Einsatz.
Impressionen von der Tour findet Ihr hier:
26.08.09: Bei der Veranstaltung kamen einige der über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stark in Schwitzen – auch im übertragenen Sinne. Moderator Carsten Rose führte Jürgen Trittin und Renate Künast, Bernd Kaufmann und Roland Merten durch verschiedene Aspekte des Themas Bildung. Renate Künast spannte einen weiten Bogen. Sie beschrieb den Zugang zu Bildung als zentrale Gerechtigkeitsfrage. In keinem anderen Land sei der Bildungserfolg derart von der sozialen Herkunft abhängig wie in Deutschland. Dem pflichtete Merten bei, der im Übrigen besonders auf die Hochschulbildung einging. Eine eher pessimistische Sicht auf die Möglichkeiten von Bildungsreformen und den Möglichkeiten des Föderalismus nahm zunächst Bernd Kaufmann ein. Den Zentralismus französischer Prägung lehne er aber ab. Jürgen Trittin berichtete u.a. von seinen Erfahrungen als Bundesratsminister in Niedersachsen. Am Ende stellte sich die Diskussionsrunde den kniffligen Fragen des Publikums. Darin wurden u.a. die demografischen Probleme der Bildungspolitik skizziert, die in Thüringen im Vordergrund stünden. Alle waren sich einig, dass die Bildungspolitik in Thüringen Verbesserungspotential hat. Ob sich tatsächlich etwas ändern wird, das wird sich bei den bevorstehenden Landtagswahlen zeigen. Immerhin waren bei dieser Veranstaltung weitgehend Übereinstimmungen zwischen dem designierten SPD-Kultusminister Merten und den Grünen Spitzenkandidaten zu verzeichnen.