Grüne Herbstklausur in Mainz
(09.09.2010) Am zweiten Tag ihrer Klausurtagung in Mainz hat die grüne Bundestagsfraktion Beschlüsse zur…
mehr(09.09.2010) Am zweiten Tag ihrer Klausurtagung in Mainz hat die grüne Bundestagsfraktion Beschlüsse zur…
mehr(08.09.2010) Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm drohen ein Fass ohne Boden zu werden. Mit dem am…
mehr(07.09.2010) Bei der aktuellen Integrations-Diskussion darf man nicht vergessen, viele Immigranten haben sich…
mehr
Mit der grünen Politik der ökologischen Modernisierung wollen wir eine Schlüsselbranche unseres Landes zukunftstauglich machen: die Chemieindustrie. Nirgendwo anders bündeln sich die Herausforderungen, vor denen wir stehen, so sehr.
Die Chemieindustrie bietet fast einer halben Million Menschen Arbeit. Auf sie entfallen 10 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland, 90 Prozent ihrer Produkte werden aus Erdöl gefertigt. Damit ist die Chemieindustrie Teil des Problems. Vor allem aber ist sie Teil der Lösung. Denn solch hoher Verbrauch schreit geradezu nach mehr Effizienz, nach Technologien zur Einsparung von Material und Energie. Hier gibt es jede Menge Potential.
Darüber hinaus bietet die Chemieindustrie erst die Möglichkeiten, um das Klima zu schonen, zum Beispiel durch leistungsfähige Dämmstoffe zur Wärmedämmung von Gebäuden, durch neuartige Oberflächen zur Solarstromerzeugung oder eine intelligente Abfallverwertung.
Damit das gelingt, setzen wir auf die Instrumente unserer grünen Marktwirtschaft: eine konsequente Wettbewerbspolitik, ein innovatives Ordnungsrecht, die Abschaffung klima- und umweltschädlicher Subventionen, öffentliche Investitionen und Marktanreizprogramme.
So kann die Chemieindustrie ihr enormes Innovations- und Effizienzpotential ausschöpfen und Vorreiterin für den Strukturwandel sein.