Solidarischer Weg aus der Krise
(03.02.2012) Die Europäische Union ist in der größten Krise seit ihrem Bestehen. Diese Krise kann nur gemeinsam…
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04.02.2010: Aus Protest gegen die jüngsten Kürzungspläne des Bundesumweltministeriums demonstrierten am Donnerstag, 4. Februar, die Beschäftigten der Solarbranche. Die bundesweiten Aktionen wurden vom Bundesverband der Solarwirtschaft e.V. koordiniert.
Vor den Werkstoren der Inventux Technologies AG in Berlin-Marzahn traf Renate Künast die 200 Beschäftigten des Herstellers von Dünnschicht-Solarmodulen. Gemeinsam mit ihnen und dem Vorstandsvorsitzenden Volko Löwenstein machte die Fraktionsvorsitzende deutlich, dass die geplanten Kürzungen zehntausende Arbeitsplätze und die Existenz vieler deutscher Photovoltaik-Unternehmen bedrohen. Mit einer symbolischen Werkschließung und Zerstörung der Zukunft der Photovoltaik in Deutschland haben die Mitarbeiter von Inventux darauf aufmerksam gemacht, was ein überstürzter Kahlschlag für die Branche bedeuten kann.
Denn eines geht nicht: Umweltminister Röttgen hält Sonntagsreden zum Klimaschutz und über den Weg ins regenerative Zeitalter. Tatsächlich gefährdet er mit seiner Energiepolitik jedoch bewusst die junge und innovative Branche der Erneuerbaren Energien mit mehr als 280.000 Arbeitsplätzen. Eine zusätzliche Absenkung der Solarförderung halten wir Grünen für angebracht. Aber sie muss mit Augenmaß erfolgen und darf die Zukunftschancen der jungen und innovativen Solarbranche nicht aufs Spiel setzen. Denn wer jetzt wie Schwarz-Gelb mit Hau-Ab-Methode auf die Solarförderung losgeht und der Atomwirtschaft gleichzeitig längere Laufzeiten serviert, macht sich bewusst zum Handlanger der großen Energiekonzerne. Eine nachhaltige und erneuerbare Energieversorgung wird so reiner Klientelpolitik geopfert.
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