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Start > Themen > Integration und Bürgerrechte > Kirchentag Dresden

Kirchentag in Dresden vom 01. - 03.06.11

Renate Künast war vom 1.-3. Juni auf dem sehr gut besuchten evangelischen Kirchentag ("Da sei dein Herz") in Dresden. Sie hielt ihre Rede "mit Herz und Verstand" auf dem traditionellen grünen Empfang, der diesmal im italienischen Dörfchen mit Buffet und Tanz stattfand. An der Elbe standen tausende von Besucherinnen und Besuchern mit Kerzen in der Hand und auch den Fluß abwärts trieb ein Lichtermeer, während alle "Kein schöner Land in dieser Zeit" sangen.

 

In einem überfüllten Hörsaal der TU Dresden hielt Renate Künast am nächsten Morgen ihre erste Bibelarbeit. Es geht um die Seligpreisungen aus dem Matthäus-Evangelium "Glückselig sind, die Mut zur Gewaltlosigkeit zeigen", "deren Herzen rein sind", "die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten". Aber was ist Glückseligkeit und wie unterscheidet sie sich vom puren Glück? Glück ist für Renate Künast die irdische Dimension, selig die himmlische. Glückselig die Verbindung von beidem: hier und später, Gegenwart und Zukunft. Glück ist kein Ruhekissen. Glückseligkeit hat mit Arbeit und Verantwortung zu tun und mit der Entscheidung für die Umwelt. "Arrangiert Euch nicht mit römischen Besatzern", ruft Renate Künast, "mischt Euch ein".

 

Ein paar Stunden später sitzt Renate Künast auf dem "Roten Sofa" mit Frau Seeger vom evangelischen Medienverband und erntet für ihre Antworten auf persönliche und politische Fragen viel Beifall und Lachen.

 

Am Abend gab sie in der Annenkirche im Rahmen des Gottesdienstes "Die Schätze der Erde - da sei dein Herz" der Grunewald Kirchengemeinde einen Predigtimpuls zur Bewahrung der Schöpfung.

 

 

In einem brechend vollen Saal des Kongresszentrums nahm Renate Künast an der Podiumsdiskussion "Wir sind das Volk - Chancen und Grenzen der Demokratie" teil. In der Diskussion mit Heiner Geißler, Beatrice von Weizsäcker, Prof. Dr. Werner Patzelt und dem Publikum setzte sie sich klar für eine Reform des Bau- und Planungsrechts ein, aber auch für einen Ausbau direktdemokratischer Elemente. Parlamente haben sich aber als politische Institutionen bewährt. Auf die Frage nach der direkten Wahl von Ministerinen und Ministern argumentierte sie: "Wenn das Volk Kandidaten bestimmt, wird Minister, wer einen Adelstitel und eine schöne Frau hat und möglichst oft in der "Bunten" erscheint.