Solidarischer Weg aus der Krise
(03.02.2012) Die Europäische Union ist in der größten Krise seit ihrem Bestehen. Diese Krise kann nur gemeinsam…
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Renate Künast bei der Aktion "Genfrei gehen" am 18.06.2009
Von der Bio-Pionierin bis zum Träger des alternativen Nobelpreises, vom Schauspieler bis zur Politikerin, ob jung oder alt, grün bewegt oder neu empört. Alle versammelten sich in Aufbruchstimmung zum Marsch von Berlin nach Brüssel, um für eine gentechnikfreie Welt zu kämpfen. Ziel von Genfrei gehen ist es, ein „Bewusstsein zu schaffen“ – für die Risiken der Gentechnik für Natur, Landwirtschaft und Ernährung, wie Initiator Joseph Wilhelm von der Firma Rapunzel betonte.
Renate Künast ergänzte: „Wir wollen keine Gentechnik und wir brauchen sie auch nicht. Unsere Ernährung darf nicht von wenigen Konzernen dominiert werden, Monsanto darf nicht Microsoft der LWS werden.“
Dabei waren auch Vandana Shiva, indische Umweltaktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Percy und Louise Schmeiser, der Schauspieler Robert Atzorn, Christoph Fischer von zivilcourage, Thomas Dosch von Bioland, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein vom Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und viele andere.
Percy Schmeiser und seine Frau Louise, Träger des Alternativen Nobelpreises, sind für die Aktion "Genfrei gehen" nach Deutschland gekommen. Percy ist bekannt für seinen Widerstand gegen Monsanto und seinen Kampf gegen die Agrogentechnik. Renate Künast hat sie im Reichstag getroffen und schon mal einen gentechnikfreien Rundgang durch das Reichstagsgebäude gemacht.
Ein anderer prominenter Aktivist kam ebenfalls an den Tisch: Bob Geldof, der Organisator der Live-8-Konzerte. Er interessierte sich ebenfalls für das Thema „genfrei gehen“. Für alle, die es noch mitbekommen haben: „Genfrei gehen“ heißt der Genlobby die rote Karte zeigen! Die Tour dauert 43 Tage, beginnt am 18. Juni in Berlin und geht über Leipzig, Weimar, Erfurt, Bad Hersfeld, Marburg, Siegen, Bonn, Aachen, Maastricht und Leuven bis Brüssel. Alle können mitmachen – mitgehen! Auch Renate Künast unterstützt „Genfrei gehen“. Ihr auch?