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News aus der Fraktion

 

Renate Künast besucht Opfer von Colonia Dignidad in Chile

Verbrechen der Colonia Dignidad müssen aufgearbeitet werden

Villa Baviera II

25.08.2018 Mit seinem Beschluss vom 5. Juli 2018 hat der Deutsche Bundestag die Mitglieder der Gemeinsamen Kommission zur Umsetzung des Hilfskonzepts für die Opfer der „Colonia Dignidad“ bestimmt. Renate Künast ist von ihrer Fraktion als Mitglied der Kommission zur Aufarbeitung der Verbrechen in der „Colonia Dignidad“ benannt worden. 

Vom 19.-25.8. reiste Renate Künast gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Kommission nach Chile, um die Aufarbeitung der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in der ehemaligen "Colonia Dignidad" auf der Grundlage der interfraktionellen parlamentarischen Initiative der zurückliegenden Wahlperiode (Drs.18/12943) zu begleiten und dazu u.a. mit Opferverbänden und noch heute in der vormaligen "Colonia Dignidad" - der heutigen "Villa Baviera" - lebenden Betroffenen Gespräche vor Ort zu führen. 

Zur Zeit der Reise tagte die sogenannte Gemischte Kommission, bestehend aus deutschen und chilenischen Regierungsvertreterinnen und -vertretern. Ein Besuch des Geländes der ehemaligen "Colonia Dignidad", der heutigen "Villa Baviera" fand ebenfalls statt.

Ziel der Reise war es, den Prozess seit dem Beschluss des Deutschen Bundestages bezüglich des Gedenkens und eines Hilfsfonds und auch durch direkte Kontakte voranzutreiben.

In der Colonia Dignidad folterte im Keller die Dina und Schäfer kollaborierte. Deutschland trägt für die Opfer Verantwortung, weil die deutsche Botschaft in Santiago de Chile und das Auswärtige Amt über Jahre hinweg vor den dortigen Verbrechen bewusst die Augen verschlossen haben. 

(mit Dank an Dr. Jens-Christian Wagner für zwei der Fotos)