Solidarischer Weg aus der Krise
(03.02.2012) Die Europäische Union ist in der größten Krise seit ihrem Bestehen. Diese Krise kann nur gemeinsam…
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Bereits zum zweiten Mal findet die Messe für nachhaltige Mode „The key to“ in Berlin statt. Ein Jahr, in dem viel passiert ist in der Branche für ökologisch und fair produzierte Kleidung. Fast verdoppelt habe sich die Größe der Messe, so die Gründer von „The key to“ Frans Prinz und Geron Pilz van der Printen.
Die Moderatorin des Panels und Expertin für nachhaltige Mode, Dr. Kirsten Brodde, stellte die zahlreichen internationalen Aussteller__innen der Messe vor und berichtete von den positiven Entwicklungen. Neben klassischen „basics“ gebe es zunehmend innovative und kreative Lösungen. Wer nachhaltig produzierte Kleidung tragen möchte, muss also weder auf Funktion noch auf gutes Aussehen verzichten.
Dass nachhaltige Mode immer stärker nachgefragt werde und sich die Branche professionalisiere sei ein Zeichen dafür, dass das Bewusstsein für die Herkunft und die Produktionsbedingungen der eigenen Kleidung steige, so Renate Künast. Für die Zukunft wünschte sie sich, dass es immer einfacher werde, ökologisch und fair produzierte Kleidung zu bekommen. Sie selbst bräuchte für ihre Arbeit als Bundestagsabgeordnete professionelle Kleidung wie Hosenanzüge und Hemden. Ein einfaches weißes Hemd das ökologisch und fair produziert werden, sei jedoch in der Vergangenheit noch schwer zu finden gewesen. Beim Rundgang auf der Messe wurde Renate Künast dann gleich fündig und erstand ein schlichtes weißes business-Hemd. Besonders gefreut hat es Renate Künast, viele junge Frauen auf der Messe zu treffen, die sich mit einem eigenen Label selbstständig machen und zu erfolgreichen Unternehmerinnen werden. Dies seien die besten Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften im Sinnen einen Green New Deal für Frauen.