Mitgefühl und Verantwortung
(26.07.2010) "Wir trauern mit den Angehörigen und Freunden der Opfer. Den Verletzten wünschen wir baldige…
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mehr(25.06.2010) Es reicht nicht, branchenspezifische Mindestlöhne zu vereinbaren. Sie müssen auch durchgesetzt…
mehr(23.07.2010) Schwarz-Gelb will bei HausärztInnen sparen. Das ist der falsche Weg. Zum Wohle der PatientInnen…
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Am 30. Oktober 2008 hob die letzte Maschine vom Flughafen Tempelhof ab, die Berlinerinnen und Berliner hatten sich gegen einen Flughafen mitten in der Stadt ausgesprochen:
Berlin hat Glück, denn mit dem Ende des Flugbetriebs in Tempelhof, fängt die Zukunft an.
Der Tempelhofer Flughafen bleibt ein Ort der Erinnerung an die Solidarität, die mit der Luftbrücke vielen Berlinerinnen und Berlinern das Leben rettete. Aber mitten in der Stadt hat Berlin nun eine riesige Fläche von 450 ha. Das ist eine Chance, um die uns andere Metropolen beneiden. Mitten in Berlin muss man jetzt das Modell einer lebenswerten Stadt entwerfen. Rot-rot muss endlich aufwachen und dieses Feld der Möglichkeiten für Berlin nutzen!
1. Die meisten Flugunfälle passieren bei Start und Landung. 2001 stürzte ein Privatflieger in ein Wohnhaus in Neukölln. Flughäfen gehören nicht in die Stadt.
2. Lärm und Abgase belasten uns alle. Wofür Umweltzonen, wenn mittendrin Flugzeuge landen und starten?
3. 500 Fußballfelder hätten auf dem Flughafengelände Platz - mitten im Herzen Berlins. Noch spielt hier keiner und der Flugbetrieb blockiert auch alle anderen Möglichkeiten.
4. Die Erinnerung an die Luftbrücke geht uns alle an. Das Andenken braucht aber keine Starts und Landungen.
5. Der Flughafen Tempelhof ist teuer. Er kostet Berlin jährlich 13 Millionen Euro. Sparen wir uns das.
6. Tempelhof reicht nur für Kurzstreckenflüge. Gerade die belasten unsere Umwelt völlig überflüssig. Wer fährt denn mit dem Reisebus Brötchen holen?
7. Berlin bekommt einen City-Flughafen: Berlin Brandenburg International ist nicht weiter von der Innenstadt enfernt als Stadtflughäfen in London oder Paris.
8. Bleibt Tempelhof Verkehrsflughafen, darf BBI nicht weiter ausgebaut werden. Dann wären 825 Millionen Euro in den Wind geschossen und
40 000 Arbeitsplätze weg.
9. Übrigens: Die CDU hat 1994, 1996, 1998 und 1999 beschlossen, Tempelhof als Flughafen zu schließen.
10. Volksentscheide sind wichtig. Wer am 27. April mit abstimmt, macht unsere Demokratie lebendig. Wer mit "Nein" stimmt, macht ein riesiges Innenstadt-Areal lebendig.
Am 27. April für Berlin stimmen - mit NEIN.